Zufütterung der Igel in der Natur
sowie bei Auswilderung im Frühjahr und Herbst

 

Igel, die sich in menschlicher Obhut befanden müssen nach Auswilderung noch einige Zeit zugefüttert werden. Deshalb sollte von Igelfreunden, die ihren Garten zur Auswilderung anbieten, eine Futterstelle gebastelt werden. Dieses Futterhaus sollte auch das ganze Jahr über bestückt werden, da die natürliche Nahrung für Igel immer weniger wird.

 

Als Futterteller eignen sich flache, kippsichere Schüsseln z.B. Blumenuntersetzer aus Ton.

Als Futter eignet sich Katzen- oder Hundedosenfutter vermischt mit Haferflocken, feinkörniges Katzentrockenfutter, Erdnussbruch und Rosinen.

Um das Futter vor Katzen und Umwelteinflüssen zu schützen, empfiehlt sich der Bau eines Futterhauses mit Labyrintheingang. Futterreste sollten am andern Tag entfernt werden.

 

Bauanleitung:

Gesamtmaße: 60 x 40 x 20 cm

Schlupfloch: 11 x 11 cm

Labyrinthgang: 11 cm breit

Material: unbehandeltes Holz

 

Bodenplatte und Dach extra fertigen und 5 cm länger und breiter wie das Mittelteil machen. Dach mit Folie oder ähnlichem Material beziehen. Es empfiehlt sich, die Bodenplatte täglich mit Zeitungen zu belegen, um die Futterstelle sauber zu halten.