Die Lage der Igel wird immer dramatischer
Unsere Igel sind zunehmend großen Belastungen ausgesetzt. Hitze und Trockenheit führen zu Wassermangel. Gleichzeitig gibt es immer weniger Insekten als natürliche Nahrung.

Der Insektenschwund ist dramatisch: Bereits zwischen 1989 und 2016 gab es einen Rückgang von Insekten um 76 %. Die Igel finden deshalb nicht genug Nahrung und leiden unter Hunger und Durst. Besonders tragisch ist die Situation für geschwächte Igelmütter. Wenn ihnen die Kraft fehlt, können sie ihre Jungen nicht mehr ausreichend versorgen. Zurück bleiben verlassene Igelbabys, die dringend Hilfe benötigen.

Umweltbelastungen schwächen die Tiere zusätzlich. Krankheiten und Parasiten können geschwächten Igeln dadurch stärker zusetzen. Auch Gartengeräte sind eine große Gefahr. Fadenschneider und Mähroboter können schwere und lebensgefährliche Verletzungen verursachen.

Wann braucht ein Igel Hilfe?
Ein Igel braucht Hilfe, wenn er: offensichtlich geschwächt, apathisch oder stark abgemagert ist, bei warmem Wetter tagsüber hilflos herumläuft oder liegen bleibt, verletzt ist, von Fliegen oder Maden befallen ist, apathisch ist oder wenn kleine Igelbaby allein aufgefunden werden und die Mutter nicht auffindbar ist.

Hilfsbedürftige Igel bitte sichern und Sofortmaßnahmen ergreifen!

Über uns
Die Igelhilfe Schwaben e.V. ist ein kleiner, gemeinnütziger Verein. Die Igelberatungsstelle in Neusäß wird seit 1992 privat und ehrenamtlich geführt und hat keinerlei kommerzielle Interessen. 
Unsere Kapazität ist sehr begrenzt. Wir können kranke Igel nur kurzfristig aufnehmen, bis sie wieder stabil sind.

 

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